Unsere Behandlungsangebote

Unseren Patienten steht das gesamte Spektrum der modernen zahnmedizinischen Behandlungen zur Verfügung. Eines unserer zentralen Anliegen ist die Vermeidung (Prävention) von Zahn- und Zahnbetterkrankungen sowie deren möglichst schonende Therapie.

Dentalhygiene

  • Prophylaxealt

    Mit einer guten Prophylaxe lassen sich die meisten Erkrankungen in der Mundhöhle vermeiden. Speziell die Entwicklung von Karies und Entzündungen am Zahnfleisch und am Zahnhalteapparat lassen sich mit individuell angepassten Prophylaxemassnahmen stark reduzieren.

  • Zahnreinigungalt

    Auch bei guter Mundhygiene kann sich Zahnbelag bilden, der mit der Zeit mineralisiert und hart wird. Je nach Ernährung und Gewohnheiten können sich Verfärbungen auf die Zähne ablagern. Bei der Dentalhygiene werden diese Beläge und Verfärbungen entfernt, damit alle Oberflächen wieder sauber und glatt und damit wieder gut putzbar werden.
    Zudem wird ein individuelles Prophylaxe-Programm erstellt: passende Hilfsmittel werden instruiert und Sie werden beraten, welche Massnahmen für eine optimale Mundhygiene am geeignetsten für Sie sind. Es wird auf Ihre Ernährung und Gewohnheiten eingegangen und aufgezeigt, wie diese den Zustand Ihrer Zähne beeinflussen kann.

    So begünstigt z.B. Rauchen unter anderem die Parodontitis, eine durch Bakterien ausgelöste Erkrankung des Zahnhalteapparates. Wir können Sie unterstützen mit dem Rauchen aufzuhören.

    Die Zahnreinigung erfolgt der Situation angepasst mit Handinstrumenten, Ultraschall und Pulverstrahl (Airflow). Schmerzhafte Stellen können unter Betäubung behandelt werden. Wenn Sie sehr ängstlich sind, kann die Dentalhygiene auch unter Lachgas  vorgenommen werden.

  • Bleachingalt

    Bleaching ist ein kosmetisches Verfahren zur schonenden Aufhellung natürlicher Zähne mit aktivem Sauerstoff. Dieser entfärbt effektiv die störenden Farbpigmente im Zahn ohne die Substanz von Zahnschmelz und Dentin zu verändern.

    In der 1. Sitzung werden Abdrücke Ihres Gebisses gemacht, während in einer 2. Sitzung die Schienen mit dem Bleichmittel abgegeben werden. Sie erhalten zudem eine genaue Instruktion, wie Sie daheim vorgehen müssen.

  • Mundgeruchalt

    Mundgeruch kann verschiedene Ursachen haben. Meist sind Bakterien in der Mundhöhle dafür verantwortlich. Diese anaerobe Bakterien fühlen sich besonders wohl in den Zahnzwischenräumen, an den Stellen zwischen Zahn und Zahnfleischen, auf der Zunge und im Rachenraum und ernähren sich aus den Resten eiweissreicher und zuckerhaltiger Lebensmittel. Dies kann übelriechende Schwefelverbindungen freisetzen. Durch die Zahnreinigung und spezielle Hilfsmitteln können wir Sie im Kampf gegen den Mundgeruch unterstützen.


Zahnärztliche Leistungen Allgemeine Zahnmedizin

  • Befundaufnahme und Beratungalt

    Zahnbehandlungen können komplex sein, daher ist es vor jeder Behandlung essenziell, in einer Befundaufnahme das vorliegende Problem detailliert zu erfassen. Besonders viel Wert legen wir auf das anschliessende Beratungsgespräch, in welchem wir den Patienten über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten sowie das genaue Vorgehen ausführlich aufklären und allfällige Bedenken und Unklarheiten beseitigen.

  • Kunststoff- und Keramikfüllungenalt

    Sobald die Karies soweit fortgeschritten ist, dass die Bakterien in das Zahninnere (Dentin) eingedrungen sind, muss eine Füllung gelegt werden, damit es nicht zu weiteren Strukturschäden kommt.

    Die Standardtechnik bei kleineren kariösen Läsionen ist die Füllungslegung mittels zahnfarbigen Kunststoffen (Komposite). Bei grösseren Defekten oder Höckerfrakturen kann es sinnvoller sein, den Zahn mittels einem Keramikaufbau zu versorgen.

  • Kronen, Brücken und Prothesenalt

    Wenn mehr Zahnsubstanz oder gar ganze Zähne verloren gehen, müssen diese häufig ersetzt werden um die volle Kaufunktion weiter zu gewährleisten. Dazu werden häufig festsitzende Rekonstruktionen wie Kronen und Brücken auf natürlichen Zähnen oder Implantaten eingegliedert. In bestimmten Situationen können aber nach wie vor abnehmbare Prothesen indiziert sein.

  • Ästhetische Behandlungenalt

    Es stehen verschiedene Möglichkeiten für eine Form- oder Farbveränderung der sichtbaren Zähne zur Verfügung und sogar ein Zahnschmuck kann auf der Zahnoberfläche befestigt werden.

    Veneer

    Ein Veneer ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale, die auf die Zahnoberfläche der Frontzähne aufgebracht wird. Mit einem Veneer können unschöne Formen oder oberflächliche Strukturschäden der Zähne korrigiert werden.

    Bleaching

    Mit dem Bleaching werden die Zähne aufgehellt.  Am weitesten verbreiteten ist das Homebleaching. Daneben gibt es das In-Office Bleaching und Endobleaching.

    Homebleaching

    Dabei wird das Bleichmittel in einer speziell angefertigten Tiefziehschiene auf die Zahnreihe gebracht. Daheim kann der Patient während 2-3 Wochen für 1-2 Stunden pro Tag die Schiene mit dem Bleichmittel tragen, bis das Ergebnis optimal ist. Das Homebleaching kann durch die Dentalhygienikerin organisiert und begleitet werden.

    In-Office Bleaching

    Mit einem hochkonzentrierten Bleichmittel wird der Zahn in der Zahnarztpraxis gebleicht.  Diese Technik eignet sich vor allem zum Bleichen einzelner vitaler Zähne.

    Endobleaching

    Wurzelbehandelte Zähne können mit den Jahren dunkler werden. Um diese Zähne wieder heller scheinen zu lassen, kann ein Bleichmittel in den Zahn hinein gegeben werden. Nach 3-5 Tagen wird die Situation  reevaluiert und bei Bedarf die Einlage erneuert. Die Behandlung findet in der Zahnarztpraxis statt und beinhaltet in der Regel 3 Sitzungen.

    Schmucksteine

    Dies ist ein Schmuck, der auf dem Zahn mittels Kleber befestigt wird. Der Zahn wird nicht beschädigt und nach ein paar Jahren fällt das Zahnsteinchen ab oder verblasst.

  • Wurzelbehandlungenalt

    Eine Wurzelbehandlung wird nötig, wenn sich der Zahnnerv entzündet hat. Meist wird dies durch eine sehr grosse unbehandelte Karies ausgelöst. Aber auch Unfälle, Risse oder wiederholte Zahnbehandlungen können zum Absterben des Nervs führen.

    Bei einer Wurzelbehandlung wird das infizierte Nervengewebe im Kanal des Zahnes entfernt, der Kanal wird gespült und mechanisch mit Feilen aufbereitet. Eine medikamentöse Einlage wird in den Kanal gegeben, damit alle Bakterien unschädlich gemacht werden. In einer nächsten Sitzung werden die gereinigten Kanäle dicht verschlossen. Eine Woche später erfolgt der definitive Verschluss des Zahnes mittels Füllung.

    Häufig ist später die Verwendung einer Krone nötig, da ein grosser Anteil der ursprünglichen Zahnhartsubstanz verloren gegangen ist.

    Die Wurzelbehandlung stellt die letzte Möglichkeit dar, den Zahn zu erhalten.

  • Knirschschienenalt

    Werden die Zähne in der Nacht unbewusst gegeneinander bewegt oder aufeinander gepresst, schädigt dies den Kauapparat. Der Zahnschmelz reibt sich durch diesen Vorgang teilweise massiv ab, was die Zähne sehr empfindlich werden lässt. In ausgeprägten Fällen geht das Zähneknirschen und -pressen mit Kopf-, Kiefer-, Gesichts-, Nacken- oder sogar Ohrenschmerzen einher.

    Bevor wir eine Schiene herstellen, versuchen wir zuerst das Bewusstsein auf die Parafunktion (übermässige Funktion) zu lenken und Entspannungsübungen und Massage zu instruieren. Damit kann oft bereits eine Reduktion der Parafunktion und der Beschwerden erreicht werden. Ist diese erste Intervention nicht ausreichend erfolgreich, kann der Patient nachts eine Schiene tragen um den Symptomen entgegenzuwirken.

Spezialgebiete

  • Parodontologiealt

    Die Fachzahnärztin für Parodontologie macht eine 3-jährige Zusatzausbildung an einer Universität und legt eine Fachprüfung ab. Sie ist spezialisiert auf Erkrankungen des Zahnfleisches und des Kieferknochens.

    Ist der Knochenabbau bereits weit fortgeschritten und haben sich schwer zu reinigende Nischen gebildet, werden verschiedene chirurgische Techniken angewendet, um die Erkrankung aufzuhalten oder mit regenerativen Methoden verloren gegangene Gewebe wiederaufzubauen. Dabei können verschiedene Materialien eingesetzt und vorgängige mikrobiologische Abklärungen notwendig werden.

  • Implantatealt

    Nach einem Zahnverlust ist es in den meisten Fällen möglich, den Zahn mittels eines Implantates zu ersetzen. Dabei wird in den Kieferknochen eine schraubenähnliche Struktur eingesetzt. Nach der Abheilung wird darauf eine Krone montiert. Ein Implantat ist von einem natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden. Wichtig ist dabei eine gute Mundhygiene zu haben und möglichst Nichtraucher zu sein.

    Weiterführende Informationen finden Sie auch bei der unabhängigen Implantat Stiftung Schweiz

  • Behandlungen mit Laseralt

    Laser haben je nach Energielevel verschiedene Anwendungsmöglichkeiten

    Softlaser

    Der Softlaser hat einen entzündungs- und schmerzhemmenden Effekt. Er beschleunigt die Wundheilung.
    Zugleich kann er bei der photodynamischen Therapie angewendet werden, um die Desinfektion im Gewebe zu unterstützen.

    Daraus ergeben sich folgende Wirkungen:

    • Erhöhung der Mikrozirkulation
    • schnellere Wundheilung
    • Entzündungshemmung
    • weniger Schwellungen
    • Schmerzpunkterhöhung

    Indikationen:

    • Aphten & Herpes
    • Zahnextraktion, chirurgischen Eingriff, Implantologie, Endodontie
    • Biostimulation von muskulären/rheumatologischen Schmerzen
    • Kiefergelenkschmerzen
    • Neuralgischer Gesichtsschmerz
    • Würgereflex

    Diodenlaser

    Der Diodenlaser kann vielfältig eingesetzt werden. Man kann ihn für die Entfernung keimbesiedelter Oberflächen in der Parodontalerkrankung oder Periimplantitis einsetzen. Auch kann er bei der Wurzelbehandlung zum Einsatz kommen.

    CO2-Laser

    Ist der Laserstrahl fokussiert, kann er als chirurgisches Skalpell eingesetzt werden. In der nicht-fokussierten Arbeitsweise trägt er durch Verdampfen oberflächliche Schichten ab. Zudem erhitzt er die Gewebeoberfläche in einem bakteriziden Bereich, so dass Mikroorganismen im Operationsgebiet abgetötet werden. Dadurch wird das Operationsgebiet sehr effizient sterilisiert und das Risiko einer postoperativen Infektion verringert.

    Daraus ergeben sich folgende Indikationen:

    • Behandlung von Aphten
    • Behandlung von Herpes
    • Behandlung von Druckstellen (Prothese)
    • Entfernung von Fibromen
    • Entfernung Lippenbändchen oder Zungenband
    • Behandlung von Periimplantitis (Implantatoberfläche dekontaminieren)
    • Implantatfreilegung
    • Inzision von einem Abszess
    • Zahnfleischkorrekturen
    • Koagulation
    • Zahnhals Desensibilisierung
  • Behandlungen unter Lachgasalt

    Bei ängstlichen Personen oder Kindern kann die zahnärztliche Behandlung durch Lachgas viel angenehmer empfunden werden. Lachgas kann eine innere Ruhe bewirken, das Schmerzempfinden herabsetzen und den Würgereiz vermindern.

    Das Lachgas wird schon seit über 160 Jahren erfolgreich in der Zahnmedizin eingesetzt und ist das am meisten erforschte Beruhigungsmittel. Es hat eine sehr tiefe Komplikationsrate und der Patient ist immer bei vollem Bewusstsein und kann jederzeit die Behandlung unterbrechen.

    Durch eine spezielle Nasenmaske wird das Lachgas-Sauerstoff Gemisch durch die Nase eingeatmet, bis der Patient sich am wohlsten fühlt. Danach kann mit der zahnärztlichen Behandlung oder Dentalhygiene begonnen werden.

    Einwilligungserklärung und Anamnese

  • Ästhetische Zahnfleischkorrekturenalt

    Werden die Zähne länger, weil sich das Zahnfleisch zurückzieht, kann dies ästhetisch störend sein. In vielen Fällen können diese Rezessionen mit einem chirurgischen Eingriff wieder gedeckt werden.

     

  • Weisheitszähnealt

    Wenn sich Weisheitszähne aufgrund mangelnder Platzverhältnisse nicht richtig in die Zahnreihe eingliedern, so können diese die Nachbarzähne beschädigen oder Defekte im Kieferknochen erzeugen. In den meisten Fällen ist es deshalb sinnvoll, Weisheitszähne frühzeitig zu entfernen.

  • Kinderzahnmedizinalt

    Schulzahnpflege

    Frau Dr. Lussi ist offizielle Schulzahnärztin der Stadt Bern und hat erfolgreich das schweizerische Curriculum für Kinderzahnmedizin abgeschlossen. Sie ist auf Kinder spezialisiert und hat die Möglichkeit Ihr Kind mit Lachgas zu behandeln, wenn es sehr ängstlich ist.

    Für alle Kinder, die in Bern in den Kindergarten oder in die Schule gehen, wird die obligatorische Zahnuntersuchung von der Stadt Bern bezahlt und ist somit für die Eltern kostenfrei.

    Prophylaxe & Prävention

    Zahnstein und Verfärbungen lassen sich schmerzfrei gut entfernen. Bei Kindern mit viel Belag wird eine Zahnreinigung 1-2x pro Jahr empfohlen. Dabei werden die Zähne auch fluoridiert.

    Versiegelung

    Backenzähne sind besonders kariesanfällig. Die Kauflächen dieser Zähne sind von Furchen und Rillen (“Fissuren”) durchzogen. Dadurch können die Bakterien von der Zahnbürste nicht erreicht werden, vermehren sich rasch und produzieren aggressive Säuren, die den Zahnschmelz auflösen – Karies entsteht.

    Fluoride

    Zwei wichtige Wirkungsmechanismen von Fluoriden sind: Hemmen das Herauslösen von Mineralstoffen aus dem Zahnschmelz (Demineralisation) und fördern den Einbau von Mineralstoffen in den Zahnschmelz (Remineralisation). Dadurch wird Karies reduziert.

    Das tägliche Zähneputzen mit einer geeigneten fluoridhaltigen Zahnpasta ist die beste Massnahme, um Karies vorzubeugen, da Fluoride in erster Linie lokal an der Zahnoberfläche wirken.

    Bei kariesaktiven Kindern applizieren wir 1-2x pro Jahr einen hochkonzentrierten Fluoridlack auf die betroffenen Zähne.